Über die Serie Farbexplosion
Wie das aktuelle „Farbexplosion“ Malbuch Universum entstanden ist. Ja, mit KI. Aber sehr viel mehr drumherum.
Coole Lore auf CivitAI
Okay, passt auf …
es gibt so Stile, die bleiben einfach hängen.
Bei mir waren das ziemlich früh zwei LoRAs, die ich immer wieder gespeichert, getestet und bestaunt habe: INCS und Berryverrine.
Schon als die ersten Bild-KI-Modelle richtig Fahrt aufgenommen haben, hatte ich diese fixe Idee:
„Das muss doch auch als Malbild funktionieren.“
Nicht als klassisches Mandala, sondern irgendwas mit Energie, Farbflächen und diesem gewissen Wow beim Draufschauen. (^▽^)
INCS und Berryverrine haben genau das geliefert.
Die Bilder wirkten sofort besonders – fast schon wie moderne Kunst – und gleichzeitig zerfielen sie automatisch in klare Flächen.
Perfekte Grundlage für Malen mit Zahlen. Oder dachte ich zumindest.
Spoiler auf das Endergebnis
Freebies und PDFs gibt es hier >>
Wenn du dir die End-Produkte anschauen willst:
Aber es war immer Anime
Und da lag auch schon das Problem.
Für Anime, Mystic Stuff, Einhörner, Girls mit magischen Augen – absolut top.
Aber für Ausmalbilder?
Puh. Teilweise einfach zu viel.
Und mehr Color „Flow“ als „Splash“.
Katzen gingen noch ganz gut (=^-ω-^=),
aber insgesamt musste ich runterfahren:
weniger Abstraktion, weniger Chaos, weniger Splash.
Einfacher werden. Ruhiger.
Ein typischer Prompt aus der Zeit sah z. B. so aus:

„b3rr1_illu, white background, reij-incs, neon colors, colors splash effect, masterpiece, best quality, amazing quality, 4k, very aesthetic, ultra-detailed, cat, no humans, black cat, simple background, hat, looking at viewer, solo“
Schon cool.
Aber eben auch: viel Stil. Viel Aussage. Viel Ablenkung. Viel Schwarz durch Incs.
Lore-Setup mit alten Prompts vermischt
Dann kam der Punkt, an dem ich dachte:
Warum eigentlich immer neu anfangen?
Ich habe alte Prompt-Ideen genommen, die ich mochte.
Sachen, die schon funktioniert haben.
Und sie einfach neu kombiniert.
So entstand Color Splash.
Hier die erste Edition: https://relaunch.raysumeragi.de/color-splash-kostenlose-mabuecher/
Ein paar Girl-Motive,
Monster aus dem Realmon– und Gedankenfresser-Universum,
meine Stained-Glass-Animal-Experimente
und ein bisschen Random-Kram obendrauf. ¯_(ツ)_/¯
Und plötzlich:
Das Ganze hat sich richtig gut angefühlt.
Nicht perfekt.
Aber lebendig.
Back to the Basics – und das genaue Setup
Irgendwann wollte ich es aber nochmal bewusst vereinfachen.
Zurück zu klaren Motiven.
Zurück zu Dingen, die jeder sofort erkennt.
Mit Stable Diffusion und LoRAs war das ehrlich gesagt… zäh.
Also habe ich getestet. Und nochmal getestet.
Und bin bei Adobe Firefly gelandet.
Ja. Wirklich.

Und ich muss sagen:
Die Firefly Image 4 Presets sind besser, als viele denken.
Nicht spektakulär.
Aber stimmig. Und genau das war wichtig.
Prompt-Backlog
Fun Fact:
Ich hatte schon seit 4–5 Monaten Prompts rumliegen, die eigentlich für Mandalas gedacht waren.
Die typischen Motive, die sonst jeder als Mandala „abfrühstückt“ – Instrumente, Blumen, Ornamente.
Ich habe genau diese Prompts genommen.
Und einfach das Splash-Setup drübergelegt.
Zum Beispiel:
„neon colors, colors splash effect,
A mandala-style coloring page showing a piano surrounded by floral ornaments and leaves.“
Und plötzlich hat’s Klick gemacht. (≧∇≦)/
Tests & Stileinstellungen in Adobe Firefly
Ich habe einige Kombinationen gebraucht, bis es gepasst hat.
Am Ende waren es vor allem diese Richtungen, die funktioniert haben:
- Graffiti
- Farbspritzer
- Splash-Bilder
Nicht zu wild.
Nicht zu clean.
Genau dazwischen.
Der „Standard-Prozess“ der Weiterverarbeitung
Kurzfassung:
Business as usual. 😅
Viele Bilder erzeugen. Sehr viele.
Sortieren. Bewerten. Wegwerfen. Wiederholen.
Die besten Motive gingen dann in die Weiterverarbeitung für Malen mit Zahlen.
Und hier habe ich mich erneut für Photopea entschieden –
weil die interne Technik dafür einfach immer noch die beste Qualität liefert.
Was war in Photopea wichtig?
Eigentlich simpel – aber mit Fallen.
- Farben begrenzen (10–15 pro Bild)
- Weißflächen sauber behandeln
- Zu nahe Farbverläufe entfernen

Gerade Hintergründe waren tricky.
Manchmal lagen sie farblich zu nah an Hauptmotiven.
Dann hieß es:
Strokes und Farbflächen gezielt löschen, damit das Motiv wieder atmen kann.
Ich habe außerdem viel mit der Linien-Deckkraft experimentiert.
50 % haben sich für diese Serie als sweet spot erwiesen:
nicht zu dominant, aber klar genug. (das ist auch die Voreinstellung)
Warum Farbexplosion mich bis zum Ende festgehalten hat
Ich habe zwischendurch ein paar Motive selbst ausgemalt.
Ganz unspektakulär. Kein Showcase.

Und genau da habe ich gemerkt:
Die Splashes sind einfach richtig gut zu malen.
Fast wie ein Mandala-Gefühl –
aber mit mehr Fokus.
Man muss sich schon ein bisschen konzentrieren.
Wenn du mich fragst:
👉 Buntstifte funktionieren hier am besten.
Feinliner nur ab und zu.
Nicht alles muss perfekt sein.
Und vielleicht ist genau das der Punkt.
Diese Serie will nichts beweisen.
Sie will einfach gemalt werden. 😊
Freebies und komplette PDF Downloads
- https://relaunch.raysumeragi.de/produkte/farbexplosion-malbuecher-als-downloadbares-pdf/
- https://relaunch.raysumeragi.de/produkte/mabuch-farbexplosion-musik-splash/
- https://relaunch.raysumeragi.de/produkte/mabuch-farbexplosion-blumen-splash/
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